Der Große ist da

Die Entscheidung stand fest, jetzt fehlte nur noch der LKW. Ein MAN KAT 1 8×8 mit H-Zulassung und wenn möglich fahrbereit. Ich hatte die Wahl mir von vorhandenen 7 Stück den aus meiner Sicht Besten auszusuchen.

Und meine Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut:

Bildkombo

Was der alles kann:

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und arbeiten kann man damit auch

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Seit September 2016 bringt er 450 PS auf die Straße und Highpipes hat er auch.

Ca. 130 km/h ist angesagt, leider hat hier die Rennleitung Strafzettel dagegen.

Bei 100 km/h sind das 25 Euro auf der Autobahn, höhere Geschwindigkeiten wurden noch nicht amtlich gemessen.

Aber schön zu wissen, dass man’s hat wenn frau es braucht.

 

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Danke an dieser Stelle an  Achim Lust und sein Schrauberteam aus Zittau für die gute Arbeit.

Ok, die Highpipes sehen noch etwas seltsam aus, aber mit dem Container dahinter wird sich ein stimmiges Bild ergeben.

 

 

 

 

Die „Zwischendurchlösung“

Ein Wohnmobil bauen dauert ziemlich lange.

In der Zeit bis zur Fertigstellung sind noch viele Messen, Treffen und sonstige Vergnügungen angesagt. Da kann man selbstverständlich mit dem PKW hin. Aber ist das cool?

Und außerdem will ich ja LKW fahren lernen. Das geht am Besten, wenn man sich einen alten LKW kauft, bei dem man zur Fortbewegung noch richtig arbeiten muss, ohne Servolenkung, kuppeln mit Zwischengas (aber nur, damit man das Turbopfeifen hört) und einem Wendekreis von mindestens 20 Metern, einer langen Haube und ohne Rückfahrkamera (mit kanns ja jeder).

Also muss ein alter LKW her, möglichst schon mit Aufbau, damit das Ausbauen der „Einfachvariante Wohnmobil“ ohne viel Aufhebens erledigt werden kann.

Und da ist er auch schon:

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und von der Seite20150724_192401

Der REO M 109, Baujahr 1962, Laufleistung unbekannt, PS 160, Reihensechszylinder mit 1 Turbo, ohne Servolenkung. Der Aufbau ca. 3.90 x 2.30 Innenmaß, ausreichend um alles einzubauen oder reinzustellen was benötigt wird.

und ausgebaut:

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Ok, noch nicht aufgeräumt und das Bier fehlt auch noch.

Aber Kaffee gibts gegen den Kater am nächsten Morgen.

Und Mineralwasser gegen den Nachdurst.

Nun, das Bier kann man sich auch am Lagerfeuer holen.

 

 

Ich wusste gar nicht, dass REO fahren so viel Spaß macht.

Nach REO fahren ist KAT langweilig. Aber der REO ist leider zu klein um damit auf eine Weltreise zu fahren.

Also haben wir jetzt viel Spaß mit dem REO und bauen fleissig das Wohnmobil, das mich ans Ende der Welt bringen soll.

Mein Erster

Der Entschluss ist gefasst, ein Wohnmobil zum Selberbauen.

Dazu notwendig:IMG_3054

 

ein MAN KAT 1

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ein Container

 

 

Der MAN KAT 1 4×4 mit einer Gesamtlänge von 8 Metern und einer Pritschenlänge von 5 Metern macht schon was her. Der V8 Motor mit 270 PS bringt immerhin 95 km/h auf der Autobahn.

Der Shelter der Belgier ist mit seinen 4,40 Meter Länge und 2.20 Meter Breite schon komfortabel bei einer Standhöhe von 1,90 Metern.

Dann der Shelter auf den KAT und fertig ist das Fahrzeug.

Oder nicht? Ach ja, flecktarn kommt  nicht immer gut an.

Also, neue Farbe auf das Fahrerhaus.IMG_0037

Sandfarben macht sich doch ganz gut. Leider war der Urlaub zu kurz, aber das vorläufige Ergebnis kann sich sehen lassen: IMG_0040

 

 

 

 

 

 

Auch der Innenraum sollte einen neuen Lack bekommen. Also alles was sich abschrauben läßt raus und an die Arbeit:

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Und wer glaubt die Bundeswehr hätte gespart der irrt. Wochenlang Antidröhn entfernen mit Spachtel, Heißluftfön und was einem sonst noch in die Hände fällt. Und was erscheint außer Rost: richtig, Löcher. Also folgen Schweißarbeiten im und am Fahrerhaus.

Und irgendwann im Herbst 2013 die Einsicht, der 4×4 ist zu klein für das, was er tragen soll bzw. wir mitnehmen wollen. Ein Quad passt nicht drauf, mit dem Motorrad in der Wüste fahren ist nicht immer angenehm und das Fahrrad geht auf der Sand- und Schotterpiste gar nicht – jedenfalls nicht für mich.

Nun das war’s. Schlachtfest ist angesagt.

Alle Teile auseinanderschrauben und versilbern:

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Wer hätte gedacht dass das so schnell geht.

 

 

 

 

Und jetzt:

Alles von vorne.

Der 8×8 ist gekauft und wartet auf den Um- und Ausbau.

 

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