Die „Zwischendurchlösung“

Ein Wohnmobil bauen dauert ziemlich lange.

In der Zeit bis zur Fertigstellung sind noch viele Messen, Treffen und sonstige Vergnügungen angesagt. Da kann man selbstverständlich mit dem PKW hin. Aber ist das cool?

Und außerdem will ich ja LKW fahren lernen. Das geht am Besten, wenn man sich einen alten LKW kauft, bei dem man zur Fortbewegung noch richtig arbeiten muss, ohne Servolenkung, kuppeln mit Zwischengas (aber nur, damit man das Turbopfeifen hört) und einem Wendekreis von mindestens 20 Metern, einer langen Haube und ohne Rückfahrkamera (mit kanns ja jeder).

Also muss ein alter LKW her, möglichst schon mit Aufbau, damit das Ausbauen der „Einfachvariante Wohnmobil“ ohne viel Aufhebens erledigt werden kann.

Und da ist er auch schon:

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und von der Seite20150724_192401

Der REO M 109, Baujahr 1962, Laufleistung unbekannt, PS 160, Reihensechszylinder mit 1 Turbo, ohne Servolenkung. Der Aufbau ca. 3.90 x 2.30 Innenmaß, ausreichend um alles einzubauen oder reinzustellen was benötigt wird.

und ausgebaut:

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Ok, noch nicht aufgeräumt und das Bier fehlt auch noch.

Aber Kaffee gibts gegen den Kater am nächsten Morgen.

Und Mineralwasser gegen den Nachdurst.

Nun, das Bier kann man sich auch am Lagerfeuer holen.

 

 

Ich wusste gar nicht, dass REO fahren so viel Spaß macht.

Nach REO fahren ist KAT langweilig. Aber der REO ist leider zu klein um damit auf eine Weltreise zu fahren.

Also haben wir jetzt viel Spaß mit dem REO und bauen fleissig das Wohnmobil, das mich ans Ende der Welt bringen soll.